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Bericht über die Geburt vom A-Wurf
geboren 21.11.2010
Wir haben den A-Wurf, wir haben einen
Winterwurf, wir haben 10 Welpen.... Willkommen in der Züchterwelt.
Aber wir werden die Welpies schon schaukeln.....
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Wer das Wurftagebuch gelesen hat, weiß an dieser Stelle, wie lange
die Vorbereitung gedauert haben, bis die eigentliche Geburt dann endlich
losging. Wer nicht auf dem neuesten Stand ist, kann das hier.....
gerne nachholen.
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Nach einer ausgiebigen Scharrattake, die wir ja schon seit Stunden
gewohnt waren, kam Fenya aus ihrer Wurfkiste heraus und stellte sich
vor mich. Genau so, dass ich ihren Bauch auch sehr gut sehen konnte.
Ich telefonierte zu dieser Zeit.... Fenya zeigte mir aber ganz deutlich,
dass es nun wohl an der Zeit ist, den Telefonhörer aus der Hand zu
legen und mich um sie zu kümmern. Jetzt ging es also los.
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Es war Schlag genau 17:00 Uhr, Niclas wurde gerade abgeholt, denn
in der Schule fand eine Veranstaltung statt: Die Nacht der Wölfe...
Das ist ein Gesellschaftsspiel... aber zu unserem Themenabend sehr
passend.... Nun gut, Niclas war aus dem Haus, den Geburtshelfer Dietmar,
der die Schreibarbeiten in unserem Kreissaal erledigen sollte wurde
herangerufen. Jetzt also noch schnell das bereits seit Tagen vorgefertigte
mail an alle Daumen und Pfotendrücker verschicken und den Liveticker,
der ebenfalls vorbereitet war, auf den Server laden. Und so bezogen
wir, also eher gesagt Fenya um 17:02 Uhr die Wurfkiste... Die Arbeit
begann.....
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In noch relativ unregelmäßigen Abständen kamen die Preßwehen... viele
Pausen gönnte sich unsere werdende Mama. Kurz nach 18:00 Uhr wurde
es dann heftiger und um 18:13 Uhr kam dann unser kleiner Kämpfer Ajamu
auf die Welt. Der Weg für die anderen Geschwister war also frei....
Fenya machte ihre Sache toll, lediglich beim Abnabeln brauchte Fenya
ein bissel Hilfe, die gab ich ihr gerne. Während Fenya noch einen
kleinen Augenblick mit sich selber beschäftigt war, nahm ich den kleinen
Erstgeborenen, schaute ob es ein Bub oder ein Mädel geworden ist und
legte ihn schnell auf die Waage... 464 g. Erleichterung.... Noch schnell
ein Bändchen um den Hals damit wir ihn auch nachher noch unterscheiden
können und ab zu Mama an die Milchbar, wo Fenya gleich mit der Babypflege
begann .... Dietmar schaute fasziniert zu, konzentrierte sich auf
die Uhrzeit der Geburt und notierte Geschlecht und Gewicht und die
Farbe vom Bändchen. Dann war ein kurzer Platzwechsel angesagt, denn
der Liveticker mußte aktualisiert werden, die ganze Welt sollte erfahren...
juchuuu wir haben einen Bub. Dann ging es auch schon weiter, Fenya
preßte wieder. Nach kurzer Zeit lag dann Ares-Apaco zwischen ihren
Hinterbeinen und wurde kräftig von ihrer Zunge im Leben begrüßt. Gleiches
Pozedere wie beim ersten Bub... Dietmar machte den Schreibkram, ich
kümmerte mich um Farbe, Geschlecht und Gewicht und legte ein weiteres
farbliches Bändchen an. So lagen dann schon 2 an Mama´s Milchbar und
ich konnte den Liveticker wieder bedienen.
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Es ging auch schon wieder weiter, Fenya preßte und schwups ein weiterer
kleiner Burgtroll war geboren. Ein Mädel in lackschwarz kam um 19:01
Uhr auf die Welt. Ich schaute ob wirklich keine Markenzeichnung zu
erkennen war. Nein, es blieb dabei, schwarz wie die Nacht. Fenya,
Dietmar und ich waren mittlerweile ein eingespieltes Team. Jetzt waren
es schon drei. Die kleine Alika bekam nicht nur den Namen den unsere
Züchter bei uns eingereicht haben, sondern auch ein silbernes Bändchen,
wie es schon unsere Fenya bei ihrer Geburt erhalten hat. Auch das
wurde von Dietmar in unsere vorgefertigte Tabelle eingetragen und
von mir der Welt im Liveticker bekannt gegeben.
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Um 19:25 Uhr purzelte der nächste kleine Troll ins Leben, ein weiteres
Mädel, jedoch schwarzmarken. Auch das sollte natürlich den vielen
Daumen und Pfotendrückern da draußen sofort mitgeteilt werden. 4 kleine
Burgtrolle nuckelten zufrieden bei Mama an der Milchbar. Fenya bestaunte
ihre Nachkommen und konnte gar nicht genug davon bekommen, diese immer
wieder freundlich zu belecken. Ich glaube in diesem Moment hatte Fenya
ein einsehen mit mir. Ich war nämlich schweißgebadet. 4 neue Winzlinge
in einer guten Stunde war schon stressig. Die Gute gönnte mir nun
eine kurze Pause zum durchschnaufen, die auch Fenya nutzte um sich
ein wenig auszuruhen.
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Um 20:11 Uhr war es mit der Pause vorbei und ein weiteres schwarzmarkenes
Mädel erblickte das Licht der Welt. Gefolgt von dem nächsten Mädchen
in schwarzmarken um 20:48 Uhr.
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Jetzt machte Fenya es sich auch ein wenig gemütlich und legte eine
kleine Pause ein. 3 kleine Baby´s nuckelten fleißig an der Milchbar,
die anderen 3 lagen zusammengekuschelt in einem vorbereiteten und
gewärmten Körbchen unter der Rotlichtlampe. Denn zuviele Welpies gleichzeitig
waren für Fenya während den Wehen nicht so glücklich. So wurden die
Kleinen nach einer gewissen Zeit immer mal wieder ausgetauscht, so
daß jeder in den Genuss kam ganz nah bei Mama zu sein.
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Um 22:08 Uhr und 22:41 Uhr kamen ganz problemlos 2 schwarzmarkene
Rüden in unsere Wurfkiste gepurzelt. Nach einer weiteren längeren
Pause von 1,5 Stunden erblickte ein weiteres schwarzmarkenes Mädchen
das Licht der Welt. Nun ergab sich eine Veränderung.... Fenya begrüßte
und beleckte die kleine Maus nur kurz und preßte gleich wieder weiter.
Ich hatte gerade noch Zeit, um bei ihr durch Abtasten zu erfühlen,
ob noch ein weiterer Welpe erwartet werden kann. Tatsächlich, da war
noch jemand. Der Welpe lag bereits im Becken und ich ging davon aus,
dass die Geburt nicht lange auf sich warten ließ. Aber da hatte ich
falsch gedacht. Fenya preßte und preßte...
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Mittlerweile war auch Niclas von seiner Schulveranstaltung zurück
und stand vor 9 putzmunteren Welpen. Netter Anblick, ein 10-jähriger
Bub und staunt Bauklötze :-) Also gerade noch rechtzeitig, um wenigstens
eine Geburt noch miterleben zu können.
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Also, weiter hier, Fenya preßte und preßte immer noch. Nach 1,5 Stunden
wurde ICH langsam unruhig und Fenya langsam müde. In den kurzen Pausen
der Preßwehen fielen ihr nun die Augen zu. Kurzentschlossen holte
ich die ganze Manschaft zusammen, alle 9 Welpen mußten jetzt kräftig
mithelfen und an den Zitzen saugen, denn das fördert die Wehentätigkeit.
Auch die teilweise bereits schlafenden Welpen wurden von mir zum saugen
aufgeweckt. Mit vereinten Kräften halfen alle Welpies mit ihr kleines
Geschwisterchen auf die Welt zu bringen. Ich gab Fenya eine ordentliche
Dosis Cimicifuga, ein homöopatisches Mittel. Siehe da, nach nur 4
weiteren Preßwehen war um 01:43 Uhr der letzte kleine Burgtroll in
einer völlig intakten Fruchtblase ins Leben gerutscht. Fenya war platt
und legte sich auf die Seite. Sie machte keine Anstalten das kleine
Lebewesen zu begrüßen. So übernahm ich diesen Part. Zuerst habe ich
die Fruchtblase geöffnet und wurde von Fruchtwasser ein wenig überflutet,
dann öffnete ich über der Nase die Eihäute und rubbelte die kleine
Maus in einem Handtuch um ihre Lebensgeister zu wecken. Es dauerte
nicht lange und sie holte tief Luft. Jetzt wurde sie nur noch abgenabelt
und ich konnte sie Fenya an die Schnauze halten, damit sie ihre kleine
Tochter begrüßen konnte. Zum Schluß ging es noch schnell auf die Waage,
ein schmuckes Halsband wurde angelegt und ab an die Milchbar zu ihren
Geschwister, die gemeinsam geholfen haben, sie ins Leben zu holen.
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Somit hatten wir fertig!!! Für die Menschen gab es jetzt erstmal einen
Schnaps Namens "Hexenzauber", den wir schon seit Wochen in unserem
Kühlschrank für diesen Anlass gelagert hatten.
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Wir warteten noch 2 Stunden. Bei Fenya blieb alles ruhig. Keine Wehen
waren mehr zu sehen. Jetzt durfte sie schnell mal an die Luft zum
Pipi machen. In der Zeit habe ich die Wurfkiste frisch gemacht, damit
Fenya mit ihrer kleinen Familie in die wohlverdiente Nachtruhe gehen
konnte. Wir räumten noch ein wenig auf und gingen dann ebenfalls für
kurze 3 Stunden auf unser Nachtlager, gleich neben der Wurfkiste.
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An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen Daumen und Pfotendrückern
ganz herzlich bedanken. Besonders bei unserer Tierärztin, die seit
Tagen ihr Handy am Körper getragen hat :-) Bei Frau Christine Bugiel,
einer sehr erfahrenen Golden Retrieverzüchterin aus unserer Nachbarschaft,
die ebenfalls in Alarmbereitschaft gestanden hat und sich per Telefon
immer wieder nach dem Stand der Dinge erkundigt hat. Bei unseren Züchtern,
die im 300 km entfernten Heldrungen mitgefiebert haben und uns am
Telefon sehr nett betreut haben. Bei unseren Deckrüdenbesitzern, die
immer wieder per Telefon und Internet auf dem laufenden gehalten wurden.
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Und natürlich bei den beiden Hauptpersonen Fenya und Paco.... Ihr
zwei habt die Sache super - super - super gut gemacht.... Mehr kann
man dazu nicht sagen !!!
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Die kleine Ahava erblickt gerade das Licht der großen weiten Welt
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